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Nach mehreren Jahren haben wir im Sommer 2006 wieder einmal 3 Wochen im Tessin verbracht.
Für viele mag das Tessin das Klischee einer Villengegend haben. Vielleicht trifft das für einige
Orte am Lago Maggiore zu. Von der Ursprünglichkeit und den tollen Wandermöglichkeiten in den
Tälern ahnt man vielleicht nichts. Dabei sind die Wanderwege gepflegt und - wie in der Schweiz üblich -
fast überall vorbildlich beschildert.
Eine Ferienwohnung in dem hübschen Dorf Maggia war ein guter Ausgangspunkt, vor allem weil wir
mit dem Zug angereist sind und daher auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen waren. Das ist in
der Schweiz meist kein Problem: Die Busse warten aufeinander, ein Auto vermißt man kaum.
Mauereidechse | zum Vergrößern klicken!
Besonders faszinieren uns am Tessin der südliche Einfluß und die Tatsache, daß die Täler einfach nicht verschandelt sind. Der Baustil vieler Häuser ist noch so wie vor langer Zeit - aus den Materialien, die man vor Ort hatte: Stein und etwas Holz fürs Dach.Überall huschen an den Steinmauern Mauereidechsen entlang.
Hier beschreiben wir 3 Wanderungen, bei denen wir Hütten des Schweizer Alpen-Clubs bzw. eine Ziegenalm
zum Übernachten gewählt haben:
Wanderung von Maggia zur Alpe Nimi
von Robiei zum Passo Cristallina
von Someo zum Lago Alzasca
zuletzt geändert: Mai 2007 | Adresse: www.alpenfreunde.info/ticino_2006.shtml | Menü erstellt mit: Apycom jQuery Menus